Der Verein AGD e.V. wurde 1976 von engagierten Eltern gegründet, die selbst von ihren Kindern mit einer Drogenabhängigkeit konfrontiert worden waren. Diese Selbsthilfegruppengründung folgte der Idee der Selbsthilfe, durch gegenseitiges Mitteilen von Erfahrungen in der Gruppe eine Stärkung zu erfahren. Der Verein hat sich schon früh der professionellen Suchthilfe gegenüber offen gezeigt und mit Einrichtungen eng kooperiert. Die „Leidensdrucktheorie“ bei Suchterkrankungen hat der Verein bereits 1982 abgelehnt.
Eine zentrale Stellung innerhalb der Arbeit des Vereines und seiner Projekte nahm und nimmt die Würdigung und der Einbezug des sozialen Umfeldes in die diversifizierten Hilfsangebote für Suchtkranke von legalen und illegalen Suchtmitteln ein.
Zentrales Anliegen des Vereins ist heute die Förderung der Selbsthilfeaktivitäten, die Durchführung fachlich fundierter Maßnahmen zur Unterstützung von Angehörigen Suchtkranker und die Vernetzung mit der Suchthilfe in Berlin und darüber hinaus.
Im Verlauf seiner Geschichte hat der Verein vielfältige Aufgaben bewältigt. Von 1984 bis zum Jahre 2006 hat die AGD die Trägerschaft für diverse Einrichtungen der Suchthilfe übernommen. Zu den Einrichtungen gehörten Suchtberatungsstellen und Projekte zur Betreuung von substituierten Menschen und von Eltern die selbst ein Suchtproblem aufweisen.
Die Einrichtungen, die in Trägerschaft AGD betrieben wurden, sind per Januar 2006 auf die vista gGmbH übertragen worden. Es handelt sich dabei um die Einrichtungen